die homöopathische hausapotheke

Erkältungskrankheiten im Herbst und Winter, durch Kälte- eine Information von Doris Seedorf, Heilpraktikerin aus Bremen

Hepar sulfuris

Hepar sulfuris ist ein  Mittel bei Halsschmerzen und Heiserkeit. Die Schmerzen im Hals sind  stechend und werden durch warme Getränke gelindert. Auslöser für die Beschwerden ist auch hier die kalte Luft. Menschen, die Hepar sulfuris benötigen, sind generell sehr empfindlich gegen kalte Luft.  Die Halsschmerzen und die Heiserkeit treten oft zusammen mit einer starken Gereiztheit auf, die Ausdruck  einer Überanstrengung ist.

Ich empfehle 3 Globulis  C12 oder C30, Ich arbeite nicht mit D Potenzen.

Aconitum

Husten entsteht auch hier, durch trockene Kälte. Er ist trocken, kann bellend sein und wird schlechter, wenn irgend ein Körperteil abgedeckt wird und auch wenn kalte Luft eingeatmet wird.

Wenn Halsschmerzen und Heiserkeit auftreten, helfen u.a. folgende  homöopathischen Mittel:

Allium Cepa,Causticum, Aconitum, Belladonna, Sepia, Spongia, Phosphor oder Hepar sulfuris.

Causticum und Hepar sind angezeigt sind, wenn kalte Luft der Auslöser der Beschwerden ist.

Phosphor, wenn Eis oder kalte Getränke der Auslöser für die Halsschmerzen und die Heiserkeit waren.

Homöopathische Mittel sollten nur akut (hausapotheke ) eingenommen werden.

Bei C Potenzen, -bitte Vorsicht und nur eine gabe (3 globulis lutschen), eventuell einmal nach 1-2 Tagen wiederholen.

Sonst kommt es eventuell zu einer Arzneimittelprüfung…

Das individuelle Behandlungskonzept der Klassischen  Homöopathie geht davon aus, dass jeder Organismus anders auf Störungen der Gesundheit reagiert, persönliche Symptome entwickelt und entsprechend geheilt werden muss. Deshalb können auch Details zählen, aus der Kombination der Beschwerden wird die passende Arznei ausgewählt.

Doch wie findet der Homöopath den passenden Wirkstoff, der den individuellen Beschwerden seines Patienten zu Leibe rückt?

Hierfür bedarf es einer detaillierten Kenntnis über die zur Verfügung stehenden homöopathischen Substanzen. Dieses Wissen wird durch „homöopathische Arzneimittelprüfungen“ gewonnen. Dafür nehmen gesunde Menschen das zu prüfende Mittel ein, die Ausgangssubstanz oder die potenzierte Form der Arznei. Neu auftretende Symptome, wie die Ausbildung von Entzündungen, Veränderungen der Ausscheidungen oder vermehrtes Schwitzen werden genauestens beobachtet und protokolliert. Beachtet werden neben den körperlichen auch Veränderungen der Stimmung und der seelischen Befindlichkeit. Alle gewonnenen Erkenntnisse, die Gesamtheit der Symptome, bilden das sogenannte  Arzneimittelbild des homöopathischen Mittels. Das ist:Klassische Homöopathie!

Und nur danach, werden auch Arzneimittel vergeben.

Derzeit wurden ca. 3.000  Wirkstoffe/ Mittel geprüft.

Arzneimittelprüfungen sind ein wichtiger Bereich homöopathischer Forschung. Kontinuierlich werden neue Substanzen untersucht