Soja gesund oder ungesund

Soja gesund oder ungesund

In den letzten Jahren erfreuen sich pflanzliche Alternativen zu Tierprodukten einer steigenden Beliebtheit: Immer mehr Unternehmen weiten ihre vegane Produktpalette aus und die Umsatzzahlen steigen stetig. Zunehmend beliebter werden dabei vor allem auch Sojaprodukte wie Sojamilch, -sahne und -quark oder auch Tofu. Mit dem steigendem Sojaverzehr werden aber auch kritische Stimmen laut: Soja sei gesundheitlich bedenklich. Im folgenden Artikel gehen wir diesem Bedenken nach und fassen den aktuellen wissenschaftlichen Stand der Dinge kurz zusammen.

Nahrhaftes Lebensmittel

Die Sojabohne zeichnet sich grundsätzlich durch ihren hohen Protein- und Nährstoffgehalt aus. Sie enthält alle essentiellen Aminosäuren, also Eiweißbausteine, die der Körper nicht selbst herstellen kann. Ersetzt man Fleisch- und Wurstwaren durch das Sojaprodukt Tofu, nimmt man viele einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren zu sich und vermeidet Cholesterin. Natürliche, nicht stark verarbeitete Sojaprodukte wie Tofu und Tempeh (fermentierte Sojabohnen) haben häufig einen geringen Fett- sowie erhöhten Protein- und Nährstoffgehalt.

Schilddrüse

In die Kritik geraten ist Soja vor allem durch die sogenannten Isoflavone, sekundäre Pflanzenstoffe, die strukturell dem menschlichen Hormon Östrogen ähneln und den Hormonhaushalt beeinflussen können. Insofern Schilddrüsenerkrankungen bestehen, kann durch Isoflavone die Bildung von Schilddrüsenhormonen gemindert werden. Bei Personen, die keine Schilddrüsenbeschwerden haben, gibt es keine Hinweise auf negative Auswirkungen auf die Schilddrüse. Bei regelmäßigem Sojaverzehr wird jedoch empfohlen, auf einen ausreichenden Jodhaushalt im Körper zu achten – die Forschungslage ist noch nicht eindeutig. Generell ist der Gehalt von Isoflavonen in verarbeiteten Sojaprodukten wie Tofu, Tempeh oder Sojamilch deutlich geringer als in reinen Sojabohnen.

Krebsrisiko

Das Risiko für Schilddrüsenkrebs ist bei Personen, die Tofu verzehren, um bis zu 55 % herabgesetzt. Zwar warnen einige Webseiten und Forscher davor, dass das Risiko für Brustkrebs bei Sojakonsum erhöht sei – dagegen sprechen jedoch die niedrigen Brustkrebsraten in Ost- und Südostasien, wo traditionell viel Soja verzehrt wird. Ebenso niedrig sind Raten von Prostatakrebs in asiatischen Ländern. Außerdem wurden bei asiatischen Männern höhere Konzentrationen von möglicherweise protektiv wirkenden Isoflavonen in der Prostata gefunden als bei westlichen Studienteilnehmern. Auch wenn neben dem Sojaverzehr zusätzliche (regionale) Ernährungs-, Gesundheits- und Umweltfaktoren bei der Entstehung und Prävention von Krankheiten eine Rolle spielen, können solche Befunde als wichtige erste Hinweise zu den Auswirkungen unterschiedlicher Essgewohnheiten gelesen werden.

Wechseljahresbeschwerden

Ein weiterer Befund aus Asien weist auf zusätzliche positive Eigenschaften von Soja hin: In Teilen Asiens leiden Frauen weniger unter Hitzewallungen und klassischen Wechseljahresbeschwerden. Es wird vermutet, dass sie durch die sojareiche Ernährung mehr Isoflavone aufnehmen, die durch die Ähnlichkeit zum Hormon Östrogen den Hormonabfall in der Menopause ausgleichen. Von der Einnahme isolierter Isoflavone in Form von hochdosierten Nahrungsergänzungsmitteln aus diesen und anderen gesundheitlichen Gründen ist jedoch generell abzuraten.

Herzerkrankungen

Durch die Cholesterinfreiheit und den hohen Gehalt an einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren zeichnen sich Sojaprodukte als »herzfreundliche« Lebensmittel aus. Das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen kann teilweise durch den Konsum von Soja herabgesetzt werden, was z. B. bei japanischen Frauen nach der Menopause nachgewiesen werden konnte.

Osteoporose

Bei Osteoporose wird den Knochen Kalzium entzogen, sodass die Knochendichte abnimmt und die Knochen abgebaut werden. Sojaprotein und Isoflavone scheinen einen positiven Einfluss auf diesen Prozess zu haben: Studien zeigen, dass weniger Osteoporose-Fälle bei Menschen aus Ländern mit gewöhnlich hohem Sojakonsum auftreten (siehe jedoch obiger Hinweis zu Regionsstudien). Regelmäßiger Verzehr von (teilweise mit Kalzium angereicherter) Sojamilch kann bei Frauen nach der Menopause präventive Effekte bezüglich Osteoporose haben und den Knochenabbau verhindern.

Offizielle Expertenmeinungen

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hält insgesamt fest, dass »die Aufnahme von Isoflavonen im Rahmen einer normalen Soja-Kost bei üblichen Verzehrsmengen nach dem gegenwärtigen wissenschaftlichen Kenntnisstand als unbedenklich angesehen werden kann«. Unser Wissenschaftsbeirat Dr. Markus Keller vom Institut für alternative und nachhaltige Ernährung (IFANE) fasst die Datenlage zu Soja ähnlich zusammen:

»Behauptungen zur gesundheitsschädlichen Wirkung des Sojakonsums [werden] oft einseitig dargestellt oder [sind] zumindest umstritten (…). Teilweise beruhen sie auf einer einzigen Studie. Vermeintliche ‚Beweise‘ auf sojakritischen Webseiten sind oft unzureichend recherchiert, zitierte Literatur wird teilweise unsauber oder falsch wiedergegeben und Studien, die auf mögliche positive Wirkungen des Verzehrs von Sojaprodukten hinweisen, werden ignoriert. Folglich sollten entsprechende Webseiten und Artikel kritisch hinterfragt werden. Nach derzeitigem Stand der Wissenschaft hat der moderate Konsum von Sojaprodukten mehr positive als mögliche negative Gesundheitsauswirkungen. Hier besteht jedoch noch weiterer Forschungsbedarf.«

Fazit: Soja ist in Maßen unbedenklich

Fest steht: Spricht körperlich nichts dagegen (wie z. B. eine Schilddrüsenerkrankung oder Soja-Allergie), ist gegen einen moderaten Sojakonsum nichts einzuwenden. Tofu und andere nicht zu stark verarbeitete Sojaprodukte wie Tempeh und Sojamilch können einen wertvollen Beitrag zu einer gesunden pflanzlichen Ernährung leisten. Dass der Verzehr von Soja zudem auch aus Umweltsicht weit weniger bedenklich ist, als manchmal betont wird, soll abschließend nur kurz angedeutet werden:

Rund 80 % der weltweiten Sojaernte werden als Futtermittel für die Erzeugung von Tierprodukten eingesetzt und nicht für die direkte menschliche Ernährung. Negative Umwelteinwirkungen wie die laufende Rodung von Regenwald zur Erschließung weiterer Sojaanbauflächen gehen damit eindeutig auf das Konto der Tierproduktion und des Tierkonsums. Hinzu kommt, dass in Europa erzeugte Sojaprodukte für den direkten menschlichen Verzehr (wie z. B. diese Tofu-Produkte) oft aus nachhaltig angebauten, nordamerikanischen oder europäischen Sojabohnen hergestellt werden: Ob aus Kanada, Südfrankreich, Italien, Österreich oder sogar dem Süden Deutschlands

Artikel kopiert von der Albert Schweizer Stiftung

Meditation Kurse zur Heilung im Dezember

Meditation Kurse zur Heilung im Dezember iin Bremen bei Doris Seedorf Heilpraktikerin

Kundalini Meditation nach Osh0. 7.12.2017 von 20:00-21:30

#RÜTTELlundSchüttelDich,wirfGOLDundSILBERüberMich

  1. Schüttel, Loslassen
  2. Tanzen, Feiere das Leben
  3. Stille, Bewusstheit
  4. Entspannen

ENERGIE DER NEUEN ZEIT.

#RAUTENNÄCHTEdeinORAKELabendfür2018

Was bringt Dir das Neue Jahr

Aufstiegsmeditation für ein , gesundes, liebevolles, erfolgreiches, gesegnetes 2018

Du und Dein Jahr 2018

Manifestiere, erschaffe , genieße , heile

2018

Am 28.12. von 20:00-22:00 Kosten:18 Euro / erm.: 11 Euro

Im Dezember mache ich ein bisschen weniger offene Kurse, ab Januar starten wir wieder durch

Alle offen Kurse zur Heilung und Transformation finden an Donnerstagabenden um 20:00 statt

Adresse:

Grundstrasse 3 im Mandala im Viertel in Bremen

Eine rechtzeitige Anmeldung ist erforderlich

Abmeldungen ab 2Tage vorher müssen bezahlt werden

Deutschland braucht kein GLYPHOSAT! Petition

Deutschland braucht kein GLYPHOSAT! Petition

Nein! Zu MONSANTO !!!

Gerade ist ein Plan ans Licht gekommen, der zeigt, dass die EU-Kommission Glyphosat für weitere 10 Jahre genehmigen könnte. Und das trotz massiver öffentlicher Aufrufe für ein Verbot, sowie wissenschaftlicher Hinweise, dass es wahrscheinlich krebserregend ist. Sorgen wir dafür, dass Deutschland dem Pflanzengift bei der Abstimmung in wenigen Tagen die rote Karte zeigt. Fordern Sie jetzt mit einer Nachricht, dass unsere Gesundheit an erste Stelle gestellt wird: 
Demokratie sieht anders aus! 

Zwei Drittel der EuropäerInnen fordern ein Verbot von Monsantos Pflanzengift und das EU-Parlament hat gerade für starke Einschränkungen gestimmt. Doch nun zeigt ein geleakter Vorschlag der EU-Kommission, dass Glyphosat trotzdem für weitere zehn Jahre genehmigt werden könnte! 
Letzten Monat wollte die Kommission Glyphosat das grüne Licht erteilen. Doch nach einer riesigen öffentlichen Protestwelle zogen Deutschland und weitere Länder in letzter Minute ihre Unterstützung zurück. In seiner Rolle als Berichterstatter hat Deutschland großen Einfluss darauf, wie andere Länder abstimmen. Die Ministerien für Landwirtschaft und Umwelt sind für die Lösungsfindung zuständig, streiten aber seit Monaten so sehr darüber, dass sogar Angela Merkel eingeschaltet werden könnte. Nutzen wir das zu unserem Vorteil: Noch ist der Deal nicht besiegelt — wir können ihn aufhalten, wenn wir Merkel, Schmidt und Hendricks dazu auffordern, den Agrochemie-Konzernen die Stirn zu bieten und stattdessen auf die BürgerInnen und die Wissenschaft zu hören.
Schon letztes Mal hat der öffentliche Druck dazu beigetragen, dass Deutschland Glyphosat nicht einfach zugestimmt hat. Jetzt legt die deutsche Regierung ihre Position fest. Fordern wir die wichtigsten Entscheidungsträger also mit einer Nachrichtenflut dazu auf, unserer Gesundheit erste Priorität zu geben. Avaaz-Mitglieder werden die Botschaften zusammen mit unseren 1,4 Millionen Unterschriften überreichen. Senden Sie jetzt eine Nachricht: 
https://secure.avaaz.org/de/glyphosate_eu_vote_sam_germany/?bucrjib&v=76008&cl=9916501981
Es ist der pure Wahnsinn: Das EU-System, das Glyphosat als ungefährlich einstuft, ist voller Schwachstellen. Weltführende Krebsforscher haben davor gewarnt, dass Glyphosat wahrscheinlich krebserregend ist. Doch die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit hat grünes Licht für Glyphosat empfohlen, nachdem Monsanto und andere Chemiekonzerne in den Prozess eingegriffen haben: Sie haben dafür gesorgt, dass geheime Studien zu ihrem eigenen Produkt miteinbezogen werden, während unabhängige Studien, die ihnen nicht gefielen, gezielt verworfen wurden.
Glyphosat ist einfach überall: in unseren Lebensmitteln, auf unseren Feldern, in Parks und auf Spielplätzen. Bis dieses System reformiert wird und unabhängige Wissenschaftler und Regulierungsbehörden uns frei von Interessenkonflikten versichern können, dass Glyphosat ungefährlich ist, sollte es umgehend auf öffentlichen Plätzen verboten und in der Landwirtschaft allmählich eingestellt werden. Glyphosat wird in Europa weitgehend in der Lebensmittelproduktion eingesetzt. Den Einsatz des Pflanzengifts radikal zu reduzieren ist in der Landwirtschaft ein riesiges Unterfangen. Doch Experten zufolge ist ein Umstieg auf alternative Methoden durchaus machbar — und dringend nötig.
Deutschland könnte bei dieser Abstimmung das Zünglein an der Waage sein. Dazu muss es sich einfach nur auf das Vorsorgeprinzip berufen, um unsere Gesundheit und unseren Planeten zu schützen! Über 1,4 Millionen Unterschriften sind der EU-Kommission und dem Parlament bereits überreicht worden. Jetzt ist es an der Zeit, bis zur Abstimmung den direkten Druck auf Merkel und unsere Minister zu erhöhen. Senden Sie jetzt eine Nachricht an Frau Merkel

Wir haben es schon mal geschafft: In der EU konnten wir zu einem Moratorium für bienengefährdende Neonikotinoide beitragen und in Argentinien haben wir eine riesige Saatgutfabrik von Monsanto gestoppt. Jetzt senden Avaaz-Mitglieder aus ganz Europa Nachrichten an ihre Minister. Geben wir alles, um einen Durchbruch für die Gesundes Saatgut , eine gesunde Erde zu schaffen
WEITERE INFORMATIONEN: 

EU-Parlament will härtere Auflagen für Glyphosat-Einsatz (FAZ)
http://www.faz.net/agenturmeldungen/unternehmensnachrichten/roundup-eu-parlament-will-haertere-auflagen-fuer-glyphosat-einsatz-14176847.html
Betrug bei der Zulassung von Glyphosat? (Deutsche Welle)

http://www.dw.com/de/betrug-bei-der-zulassung-von-glyphosat/a-19218030
Gegen Betrug gegen Glyphosat

Und auf Englisch:
European commission plans to relicense ‚carcinogenic‘ weedkiller (The Guardian)
Avaaz.org ist ein weltweites Kampagnennetzwerk mit 44 Millionen Mitgliedern, das sich zum Ziel gesetzt hat, den Einfluss der Ansichten und Wertvorstellungen aller Menschen auf wichtige globale Entscheidungen durchzusetzen. („Avaaz“ bedeutet „Stimme“ des Volkes machen Sie mit
Gemeinsam sind wir stark

Netzwerke für Petitionen:

Avvaz

Campact

Change.org

Greenpeace 

Oder direkt auf die Seite vom Bundestagi

Ostern

Frohe Ostern
Ich wünsche Ihnen/ Euch:
Ganz schöne Ostern,
viel Sonne und ein paar entspannte Tage, Erholung und inneren Frieden
– im Kreise Eurer Liebsten

Bleibt gesund!

Ihre Heilpraktikerin
Doris Seedorf aus Bremen

Natürlich Energetisch Gesund