Info: Einnahme homöopathische Mittel

Die Einnahme von homöopathischen Mitteln

Seit vielen Jahren verabreiche ich in meiner Praxis in Bremen, Klassische Homöopathie

Homöopathische Mittel verabreiche ich, in Form von: Globulis (Kügelchen), Tabletten und  Tropfen, die man auf oder unter der Zunge zergehen lässt.

Globulis, Ledum, Rhus Toxicodendron, Arnica, Lachesis

Homöopathische Hausapotheke

Sie können die Mittel auch in Wasser auflösen und innerhalb einer halben Stunde, schluckweise trinken. Eine so genannte „Arzneigabe“ sind bei den meisten homöopathischen Einzelmittel (C 12 oder C30 oder C200) 3Globulis. Bei hohen C Potenzen, sollte der Patient sich an die Einnahme,- Empfehlung, unbedingt halten.
Tabletten und Tropfen (LM Potenzen) bedürfen anderer Einnahmeregeln.

Gut ist es, Mittel  nach einer Mahlzeit einzunehmen. Wichtig ist dabei, dass die Zunge möglichst sauber ist, da die homöopathische Information über die Mundschleimhaut aufgenommen wird.

Ätherische Öl, wie sie oft in Zahnpflege, oder Menthol, Pfefferminze, Kampfer, Eukalyptus, Kamille, Kaffee usw…- können leider die Wirksamkeit des jeweiligen Mittels beeinträchtigen.

Homöopathische Präparate bestehen entweder nur aus einem so genannten Einzelmittel (Klassische Homöopathie) oder einer Kombination von mehreren Einzelsubstanzen (Komplexmittelhomöopathie).Komplexmittel,- lindern…führen aber nicht zu einer ganzheitlichen Heilung.

Niedrige Potenzen wirken dabei eher stofflicher, materieller, auf den Körper bezogen.

Höhere Potenzstufen wirken mehr auf die emotionalen und seelisch-geistigen Ebenen, des Patienten.

Zu Beginn einer homöopathischen Anwendung kann es zu einer vorübergehenden Verstärkung der Beschwerden und Krankheitssymptome kommen.

Dies wird typischerweise als Erstreaktion oder Erstverschlimmerung bezeichnet.m

Bei der Erstverschlimmerung werden die Beschwerden kurz nach der Einnahme des Mittel zunächst schlimmer, bevor sie dann langsam besser werden.

Diese Erstverschlimmerung ist ein gutes Zeichen, sofern sie nur wenige Stunden anhält.

Sie deutet darauf hin, dass der Körper das Mittel „erkennt“ und seine Selbstheilungskräfte aktiviert, um die Krankheit noch einmal zu erspüren, von innen,- nach aussen zu bringen,- um sie dann loszulassen.

Hierbei ist immer eine Rücksprache mit dem Behandler erwünscht, der diesen Prozess über einen längeren Zeitraum begleitet, Erstverschlimmerungen erkennt und die Verunsicherung des Patienten, auflösen kann.

Samuel Hahnemann (1755 – 1843), – Begründer der Homöopathie


Das Ähnlichkeitsprinzip : „Ähnliches möge mit Ähnlichem geheilt werden“

(auf lateinisch: „similia similibus curentur“) beschreibt die grundlegende Funktionsweise der Homöopathie“




 

 

Das Verfahren zur Herstellung  der Homöopathie wird als Potenzierung bezeichnet. Dabei wird der Wirkstoff, die so genannte Urtinktur, in mehreren Schritten entweder mit einem Lösungsmittel (Alkohol, Alkohol-Wassergemisch mit 43% Alkohol oder destilliertes Wasser) verdünnt und in ritueller Weisegegen einen hart-elastischen Gegenstand (Lederkissen) rhythmisch in Richtung Erdmittelpunkt handverschüttelt oder in Milchzucker verrieben.

Industriell hergestellte homöopathische Mittel werden ebenfalls durch Verdünnung und automatische Schüttelschläge, potenziert.

Beim Potenzieren der Homöopathie wird in jedem Schritt ein Zehntel (D-Potenz) oder ein Hundertstel (C-Potenz) der Ursubstanz verwendet.

Der Rest mit dem Lösungsmittel/ Wasser  aufgefüllt. Dann wird der Behälter mit einer vorgeschriebenen Anzahl von Schlägen verschüttelt. Durch dieses Verfahren, erreicht man nach ‚N‘ Potenzierungsschritten also ein Verhältnis von Wirkstoff zu Lösungsmittel von 1:10^N für D-Potenzen und 1:100^N für C-Potenzen. Unterschieden wird auch zwischen einer Einglas-Methode nach Korsakoff und der Mehrglasmethode HAB.

Das Potenzieren erfolgt nach Samuel Hahnemann, dem Begründer der Homöopathie.

In  seinem Buch Organon der Heilkunst beschreibt er die  Regeln des Homöopathischen Arzneibuches (HAB).

Als Komplexmittel, werden Präparate bezeichnet, die eine Mischung zweier oder mehrerer homöopathischer Einzelmittel verschiedener oder gleicher Potenzierung bzw. Verdünnung sind. Diese sind keine klassischen Homöopathika!

Ab der Potenz C12, ist keine Materie der Ursubstanz oder Lösung mehr in den potenzierten Arzneien enthalten. Solche Arzneien werden deshalb auch als „dynamisch“ bezeichnet. Sie wirken auf den geistigen Bereich, psychisch und auf den Energiekörper und haben eine längere Wirksamkeitsdauer.

 


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